Aboriginal Music
Details über die Aboriginal Flagge

Flagge der Torres Straight Islanders

Viele denken bei Aboriginal Music natürlich gleich an das Didgeridoo. Die moderne Musik ist aber vielfältiger, und fast alle musikalischen Richtungen sind vertreten, wie z. B. Country, Rock, Pop und Reggae. Jetzt beginnen aber die Musiker, ihre Wurzeln zu entdecken. Sie integrieren traditionelle Instrumente, singen in ihrer Sprache über ihre unmittelbaren Probleme (z. B. Alkoholsucht, Drogenkonsum). Diese Musik wurde von den Mainstream-Radiostationen nicht gesendet. Deshalb entstanden eigene Tonstudios, Recordlabels und Radiostationen, die zum Sprachrohr der Aborigines wurden. Erst durch Bands wie Us Mob, No Fixed Address und natürlich Yothu Yindi setzte sich die Aborigines-Musik auch im kommerziellen Radio durch.

Es lohnt sich, die Aboriginal Music zu entdecken, und ich hoffe, dass wir einen kleinen Beitrag leisten können, diese Musik bekannter zu machen. Nachfolgend möchten wir Sänger/innen und Bands vorstellen.
 
Aboriginal Bands:
Christine Anu - Kev Carmody - Ruby Hunter - Archie Roach - Tiddas
Warumpi Band - Bart Willoughby - Yothu Yindi  
 
Christine Anu
Copyright: unbekannt
Christine Anu - Stylin' Up
Christine Anu - Come My Way

Christine Anu:

Christine Anu wurde in Cairns, North Queensland geboren. Ihre Eltern sind Torrens Strait Islander.

Sie studierte an der "National Aboriginal And Islander Skills Development Association (NAISDA)" und graduierte 1992 mit einem assoziierten Diplom im Tanz. Christine Anu hatte Auftritte in Australien und Übersee mit dem "Bangarra Dance Theatre" und dem "Aboriginal and Island Theatre".

Christine Anus Debütalbum "Stylin' Up" kam 1995 heraus und hielt sich in den Top 100 der australischen Charts über ein Jahr. Hits von diesem Album waren "Party", "Island Home" und "Monkey & The Turtle". In Australien erreichte es Platin. Im Jahr 1996 erhielt sie den ARIA Award der besten weiblichen Künstlerin und den "Deadly Sounds National Aboriginal & Islander Awards".

Christine Anu spielte in  einigen Musicals mit, wie z. B. "The little Shop of Horrors" und in "Rent" als Mimi. Sie erhielt sogar ein Angebot bei der Broadway-Version von „Rent" ihre Rolle zu spielen, was sie aber wegen Aufnahmen für ihr Album ablehnen musste.

Im Jahr 2000 spielte sie die neue Version ihres Hits "Island Home" bei der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele in Sydney vor einem weltweiten Publikum.

Christine Anu wirkte auch erfolgreich bei Filmen wie "Dating the Enemy" (1996) und bei dem mit einem Oskar ausgezeichneten Film "Moulin Rouge!" mit. Sie wird auch bei der Fortsetzung von "Matrix", "The Matrix - Reloaded" mitspielen, der 2003 in die Kinos kommen soll.

Diskographie: "Stylin' Up" (1995), "Come My Way" (2000)
 

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Kev Carmody
Copyright: unbekannt
Kev Carmody - Eulogy
Kev Carmody - Images & Illusions

Kev Carmody:

Kev Carmodys Texte verdeutlichen seine ganze Lebensphilosophie. Die Kraft und Tiefe seiner rauen Stimme widerspiegeln die brennende Leidenschaft seiner Lieder und seiner Aboriginality. Es ist seine Stimme, die mehr als alles andere die Zuhörer in Carmodys Welt hineinzieht und die Notlage der Aborigines verdeutlicht.

Der ehemalige Viehtreiber und Schweißer, Aboriginal Aktivist, graduierte Künstler und Songschreiber hat viele Straßen in seinem Leben bereist, beginnend bei abgelegenen Rinderfarmen in Queensland bis zu internationalen Bühnen auf der ganzen Welt.

In seinen jungen Jahren arbeitete seine Familie auf Rinderfarmen in Südwest-Queensland. Der Sohn einer Aboriginal Mutter und eines irischen Vaters macht deutlich, dass ihm diese Zeit sehr wichtig war.

Nachdem er in verschiedenen Jobs gearbeitet hatte, entschied er sich 1978, mit 33 Jahren an der Universität Queensland zu studieren.

Sein erstes Album "Pillars of Society" veröffentlichte er 1989, was ihn als talentierten Musiker etablierte. Seine Texte und die starke Stimme haben ihm sehr schnell den Ruf eines Protestsänger eingebracht.

Diskographie: "Pillars of Society" (1989), "Eulogy (for a black person)" (1991), "Bloodlines" (1993), "Images & Illusions" (1995) und "Messages" (2000)

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Ruby Hunter
Photo: Jacqueline Mitelman
Ruby Hunter - Thoughts within'

Ruby Hunter:

Ruby Hunter ist eine Ngarrindjerri-/Kukatha-/Pitjantjatjara-Frau aus South Australia. Sie wurde 1955 geboren und war acht Jahre alt, als sie mit Gewalt von ihrer Familie entfernt wurde. Sie kann sich aber noch genau an ihr Leben vor dem Vorfall erinnern, als sie traditionell in den südaustralischen Flusslandschaften lebte. Nach einer traumatischen Kindheit in Institutionen und in weißen Pflegefamilien traf sie Archie Roach in einer Unterbringung der Heilsarmee in Adelaide. Beide hatten sehr gelitten.

Ruby Hunter hatte schon immer gesungen. Nachdem sie aber Roach die Gitarre spielen sah, wurde sie von der Begeisterung für die Musik angesteckt. Beide haben sich immer ermutigt zu schreiben und zu singen.

Begonnen hat sie als Backgroundsängerin bei Archie Roach. Mit ihm tourte sie gemeinsam durch Australien, Europa, Kanada, Japan, Taiwan und China.

Diskographie: "Thought Within' " (1994) & "Feeling Good" (2000)

Erik hat Archie Roach und Ruby Hunter 1995 bei einem Konzert in Berlin kennen gelernt und sich mit ihnen unterhalten. Beide waren sehr natürlich und supernett.

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Archie Roach
Copyright: unbekannt
Archie Roach - Charcol Lane
Archie Roach - Jamu D
Archie Roach - Looking For a Butter Boy

Archie Roach:

Archie Roach wurde 1955 in Framlingham, Victoria geboren.
Er war einer der von Tausenden Aboriginalkindern, die ihren Eltern weggenommen wurden, um bei weißen Familien aufgezogen zu werden. Er überstand dieses Trauma und wurde einer der charakteristischsten Sänger und Songschreiber Australiens.

Mit vier Jahren wurde er seiner Familie weggenommen und in verschiedene Waisenhäuser und Pflegefamilien abgegeben. Sie erzählten ihm, dass er seine Brüder, Schwestern und Eltern nie wieder sehen würde. Man sagte ihm, dass es nur zu seinem besten sei und man ihm so Lesen, Schreiben und Beten beibringen könne.

Später erzählten ihm die Behörden, dass seine richtige Familie in einem Feuer umgekommen sei. Als er 14 Jahre alt war, fand Archie Roach heraus, dass die Behörden gelogen hatten. Zorn, Wut und Hass erfassten ihn.

Mit einer Gitarre auf dem Rücken verbrachte Archie die nächsten 14 Jahre auf der Strassen von Adelaide und Melbourne auf der Suche nach seiner Familie und seiner Identität.

Die Inspiration für seine kraftvolle Musik entstammt diesem Zorn der direkt aus seinem Herzen kommt.

Mit dem Song "Took the Children Away", hat sich sein ganzes Leben verändert. Es ist die Geschichte des Tages an dem er von seinen Eltern gestohlen wurde. Das Lied brachte das Schicksal der "Stolen Generation" (gestohlenen Generation) zum öffentlichen Bewusstsein. Es wurde fast eine Hymne und Archie Roachs Heilungsprozess begann. Dieser Song bekam zwei ARIA Awards (Australian Recording Industrie Association) und einen Human Rights Award. Es war das erste Mal, dass ein Menschenrechtspreis an einen Songwriter verliehen wurde.

Diskographie: "Charcol Lane" (1990), "Jamu Dreaming" (1992), "Looking For A Butter Boy" (1997)

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Tiddas
Copyright: unbekannt

Tiddas - Sing about life



Tiddas:

Tiddas, das sind Amy Saunders, Lou Bennett und Sally Daestey. Ursprünglich waren sie die Background-Sängerinnen der Aboriginal Band Djaambi, die von Amy Saunders Bruder Richard Frankland geführt wurde. Diese Frauen wurden eingeladen, bei der musikalischen Feier "Hot Jam Cooking" in Richmond/Victoria zu singen. Ihr Auftritt war ein großer Erfolg und inspirierte Ruby Hunter, dieses neue Trio Tiddas zu nennen (Koori-Englisch für Schwestern).

Nachdem sie bereits viele Jahre zusammen aufgetreten waren, wurden sie von Paul Petran, Moderator der ABC Show "Music Deli", entdeckt. Er unterstützte die Band ihr Debütalbum, die EP "Inside My Kitchen" aufzunehmen.

Tiddas hat verschiedene Auszeichnungen erhalten, wie z. B. den australischen ARIA Award. Ihr Leben ist ihre Musik. Sie singen über ihre Mütter, ihre Familie, ihr Land und ihre Identität. Sie singen über Freude und Traurigkeit, über das Leben. Die Erzählungen sind poetisch und erinnern uns daran, einen näheren Blick auf unsere unmittelbare Umgebung zu werfen. Tiddas setzen ihre wunderschönen Stimmen und akustische Gitarren in ihren Liedern ganz bewusst ein und scheuen sich nicht, im australischen Slang zu singen. Ihre kristallklaren Stimmharmonien sind einmalig in der australischen Musiklandschaft.

Tiddas haben sich leider getrennt und Lou Bennett wandelt jetzt erfolgreich auf Solopfaden.

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Die Warumpi Band live in der Leipziger MB
Photo: Erik Knäschke

Neil Murray
Photo: Erik Knäschke

George Rrurrambu
Photo: Erik Knäschke

Warumpi Band - Big Name, No Blanket


Warumpi Band:

Die Warumpi Band hat ihren Ursprung in der Siedlung der Papunya in der Zentralwüste des Northern Territory. Die Gründungsmitglieder waren Gordon Butcher, Neil Murray, Sammy Butcher, Denis Minor und George Rrurrambu.

Neil Murray war Instrumental und schaffte es, die Band vom Grund abzuheben. Sie veröffentlichten ihre außergewöhnliche Debütsingle "Jailanguru Pakarnu" (Aus dem Gefängnis). Nur einige Zuhörer verstanden den Text, aber es war nicht zu bestreiten, dass eine Revolution stattgefunden hatte. Es war ein Wendepunkt in der Rockmusik: Ein Lied in einer Aboriginal Sprache war veröffentlicht worden.

Im Jahr 1984 wurde ihr Debütalbum "Big Name No Blankets" veröffentlicht und in ganz Australien in den Radiostationen gespielt. Auf ihm waren Titel wie "Blackfella/Whitefella", "Breadline" und "Fitzroy Crossing". Die Band tourte 1995 durch Papua Neu Guinea, den Solomon Inseln und Vanuatu.

Inspiriert und begleitet durch die bekannte australische Band Midnigt Oil tourte die Warumpi Band 1986 einen Monat durch Aboriginal Siedlungen. Nach der Tour entstand das Video von Midnight Oil "Blackfella Whitefella".

Von Mitte 1987 bis 1992 pausierte die Warumpi Band. In dieser Zeit widmeten sich die Aboriginal Mitglieder der Band der Familie und Stammesverpflichtungen. Neil Murray verbrachte diese Zeit mit Soloaufnahmen und Auftritten. Er veröffentlichte 1994 sein Soloalbum "Crystal Clear".

Im Jahr 1995 wurde die Band mit Neil Murray, Sammy Butcher und George Rrurrambu wiedervereinigt, und sie gingen auf eine Europatournee. Beim "Stompen-Ground"-Festival 2000 war der letzte Auftritt der Warumpi Band. Neil Murray wandelt auf Solopfaden und hat auch zwei Bücher veröffentlicht. George Rrurrambu macht auch weiter Musik.

Diskographie: "Big Name No Blankets" (1985), "Go Bush" (1987), "Too Much Humbug" (1996)

(Erik hatte das große Glück, sich 30 Minuten mit der Warumpi Band vor deren Auftritt in der Leipziger Moritzbastei 1995 zu unterhalten. Sie waren sehr nett und haben sich geduldig mit seinen Fragen löchern lassen.)


 

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Bart Willoughby live beim Dreamtime Festival 2001 in Berlin
Photo: Erik Knäschke
Bart Willoughby live beim Dreamtime Festival 2001 in Berlin
Photo: Erik Knäschke
No Fixed Address - From My Eyes

 

Bart Willoughby:

Bart Willoughby, Drummer, Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist, ist ein Bahnbrecher für die australische Rockmusik nun schon seit zwei Dekaden. Im Jahre 1978 gründete er die Band No Fixed Address. Er war der erste Aboriginal Künstler, der in einem Dokumentationsdrama mitmachte und die Texte dafür schrieb.

Bart Willoughby hat nicht nur bei seiner Band No Fixed Address gespielt sondern auch bei Goanna, der Aboriginal Rockband Coloured Stone, Yothu Yindi, Kev Carmody und bei verschiedenen anderen Künstlern.

Nachdem sich No Fixed Address auflöste gründete er 1989 die Band Mixed Relations, die durch Australien, den Südpazifik, London, New York und Hong Kong tourte. Sie zogen in ihren Auftritten in Sydneys Pubs Massen an. Sie traten auch bei politischen und kulturellen Festivals auf. 1993 veröffentlichten sie ihre CD "Love", welche zu Australiens meistgehüteten Geheimnis wurde.

Er wurde in seiner frühen Kindheit in weiße Pflegefamilien gesteckt, wurde in Knabenhäuser gebracht und kam als Teenager ins Gefängnis. Bart Willoghby hat nicht nur alles überstanden, sondern wurde einer der beeindruckendsten Musiker und Songschreiber Australiens. Viele seiner Songs klagen eindringlich die Zerstörung des Lebens und des Landes der Aboriginals durch die Kolonialisierung an. Es sind aber auch Geschichten, welche das Überleben seiner Leute feiern, ihren Kampf und ihre Stärke.

Auf dem Album "Pathways" hat er verschieden seiner früheren musikalischen Kollegen eingeladen mitzuwirken. Rachel Perkins, Leroy Cummings and Murray Cooke von Mixed Relations, Tiddas, Rob Hirst von Midnight Oil und andere erscheinen auf der Platte.  

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Yothu Yindi
Photo: Erik Knäschke
Yothu Yindi
Photo: Erik Knäschke
Yothu Yindi
Photo: Erik Knäschke
Yothu Yindi - Tribal Voice
Yothu Yindi - Freedom

Yothu Yindi:

Der Name der Band stammt aus der Sprache der Yolgnu und bedeutet Kind und Mutter. Yothu Yindi formierten sich 1986 und ihre Mitglieder sind Yolgnu (Aboriginal) und Balanda (Nicht-Aboriginal) Musiker, die ihre verschiedenen Kulturen teilen.

Sie kombinieren die Sounds und Instrumente der westlichen Rock-'n' -Roll-Musik mit Songs, die tausende Jahre zurückliegen. Sie nahmen die uralten Songzyklen des Nordöstlichen Arhem Landes, nutzen traditionelle Instrumente wie Klapsticks und Didgeridoo, mischten dieses mit westlichen Poprhythmen und präsentieren ein wahres Treffen zweier verschiedener Kulturen. Sie nahmen auch traditionelle Yolgnu Tänze, welche das Verhalten von Krokodilen, Kängurus, Brolga (australischer Kranich) und anderer Fauna ihrer Heimat darstellten, und arbeiteten diese Tänze in zeitgenössische Aufführungen.

Die Band nahm 1988 ihr erstes Album "Homeland Movement" auf. Das Album wurde an einem Tag aufgenommen, an einem weiteren gemixt und gewann damit einen Schallplattenvertrag mit dem führenden australischen Independentlabel, Mushroom. Es erschien 1989 und bis jetzt wurden 50.000 Exemplare verkauft. Die Band tourte in Hong Kong und Papua Neu Guinea. In den wichtigsten Städten Australiens traten sie mit Neil Young auf.

Mit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums "Tribal Voice" sicherte sich die Band ihren Platz in den Analen der Australischen Rockgeschichte. "Tribal Voice" dominierte die nationalen Charts 1991-92. Auf dem Album befindet sich ihre erste Hitsingle "Treaty", welche in die Top Twenty einschlug und 22 Wochen in den nationalen Charts verweilte. Es war der erste Song einer Aboriginal Band, der in die australischen Charts aufstieg, und es war auch der erste Song in einer Aboriginal Sprache (Gumatj) welcher oft in den Radios gespielt wurde und internationale Aufmerksamkeit errang. Sie traten bei dem New Music Seminar in New York auf, und durch ihre Performance konnten sie einen internationalen Plattenvertrag mit Hollywood Records abschließen.

1992 tourte die Band durch Australien, Nordamerika, Ost- und Westeuropa. Am 26. Januar 1993 wurde Mandawuy Yunupingu für seine Bemühungen um ein größeres Verständnis zwischen den Aboriginals und den Nicht-Aboriginals Australiens und wegen seiner Rolle als Botschafters aller Australier zum Australier des Jahres 1992.

Die Band veröffentlichte diverse weitere Alben und tourte auch durch die ganze Welt. Im Jahr 2000 traten sie bei der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele und bei der Eröffnungsfeier der Paralympics in Sydney auf und erhielten so wieder weltweite Aufmerksamkeit.

Diskographie: "Homeland Movement" (1989), "Tribal Voice" (1991), "Freedom" (1993), "Birrkuta -Wild Honey" (1996), "One Blood" (1999), "Garma - Lowder" (2000)

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