Didgeridoo-CDs
 
Alan Dargin
Bloodwood

 

Alan Dargin with Michael Atherton:  Bloodwood - The Art of the Didgjeridu (1991)

Dieses Album zählt für mich zu den Top-Didgeridoo-CDs  überhaupt und gehört in jede Sammlung. Die Musik ist nicht nur traditionell, sondern sie wird mit Gitarren, Synthesizern, Naturgeräuschen, Drums und anderen Instrumenten begleitet. Natürlich gibt es auch Solo-Didgeridoo-Stücke. Legendär ist Hitchhiker's Nightmare. Wer vor allem Speed, also schnelle Songs mag wird diese CD lieben. Ich frage mich, wann Alan Dargin überhaupt noch zum Luftholen kommt. 
 

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Bushfire

 

Bushfire - Traditional Aboriginal Music (1991)

Auf dieser CD gibt es - wie der Titel schon verrät - traditionelle Musik der Aborigines. Sie ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig aber wichtig um die Ursprünge des Instruments zu erkennen. Die Musiker auf dem Album zählen zu den besten der Kimberleys (Western Australia).

Auf der CD sind 2 Stile vorgestellt, die es bereits seit Tausenden von Jahren gibt: 
  • WONGGA - das ist Tanzmusik, die von Männern eines Stammes aufgeführt wird. Didgeridoos, Clapsticks und Gesang von einem bzw. mehreren Songmen (Sängern), die den Rhythmus angeben, gehören dazu. Der Tanz ist einzigartig, energetisch und sehr aufregend. Bei traditionellen Veranstaltungen bemalen sich die Tänzer mit traditionellen Mustern und tanzen um das Feuer.
  • DJUNBA - Zu diesem Stil gehören Männer und Frauen, die harmonisch miteinander singen. Die Männer spielen Clapsticks und die Frauen klatschen in die Hände. Didgeridoos gehören allerdings nicht zu dieser Musik.
     

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Cybertribe
Sacred Memories

 

Cybertribe:  Sacred Memories of the Future (1997) 

Dies ist eine CD aus der Reihe "New Earth" und ist in Dolby Digital abgemischt.  
Das Didgeridoo wird mit ambientem Gesang, modernen Tanzrhythmen und Naturgeräuschen kombiniert. Ein Album zum Tanzen aber auch zum Entspannen.
 

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Dawn until Dusk

 

Adam Plack, Johnny (White Ant) Soames, William Brady & Luke Cummings:  Dawn until Dusk - Tribal Song and Didgeridoo 

Alle Didgeridoo Totems auf diesem Album sind Studien, die in der einmaligen Natur des australischen Bush aufgenommen wurden. Alle Stücke sind das Erbe der Ku-Ku Imaji und Ku-Ku Yalanji-Stämmen aus North Queensland. Die Didgeridoo Totems und Songs wurden live in Australien aufgenommen.

Das Album finde ich toll, da man hier das richtige Feeling für den australischen Bush bekommt.
 

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Didgeridoo For Twoo
Magic Rhythms

 

Didgeridoo For Twoo: Magic Rhythms  (1996)

Eine Gruppe aus Norddeutschland. Das Album ist sehr gelungen. Alle Songs werden von verschiedenen Instrumenten begleitet. Es gibt keine Solo-Didgeridoo-Stücke. 
Besonders schön finde ich das Stück "Didge Waltz" bei dem das Didgeridoo von einem Piano begleitet wird. Auf der CD kommen auch ungewöhnliche Percussion-Instrumente zum Einsatz, wie z.B. die Bremstrommel.
 

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Denra Dürr
Lizard Mystery

 

Denra Dürr: Lizard Mystery 

"Absolut Klasse! Mit der CD setzt Denra Dürr einen der ultimativen Kontrapunkte zu den üblichen Didjeridooproduktionen! Er hat einen sehr eigenen Stil, den er beständig weiterentwickelt. Er erzählt Geschichten mit dem Didgeridoo. Mal solo, mal von den unterschiedlichsten Instrumenten begleitet, immer aber produziert seine Musik innere Bilder, ein Aufhorchen und Überraschungen im Klang." 

D. Linde / Autor von "Traumzeit"
 

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Ganga Giri
Manic Organic

 

Ganga Giri: Manic Organic  (1999)

Das Motto dieser CD ist: "Didgeridoo goes Techno". Auch wenn ich diese Musikrichtung eigentlich nicht sehr mag, finde ich das Album toll. Es geht förmlich in die Beine. Didgeridoo in der Disco, warum nicht? Ganga Giri ist ein Multitalent und spielt auf der CD Didgeridoo, Slide Didge, Congas, Djembe und andere Instrumente. Gemixt wird die Musik mit traditionellen Gesängen und Naturklängen.

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David Hudson
Didgeralia

 

David Hudson: Didgeralia - Rhythms with Percussion & Didgeridoo  (1999)

Das Album ist von Percussion geprägt und sehr abwechslungsreich. Natürlich gibt es auch Solostücke, die traditionell mit Clapsticks begleitet werden und bei denen viele Stimmen und Sounds zu hören sind.
David Hudson gehört übrigens zum Tjapukai Tribe in Kuranda, North Queensland.

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Hush

 

Hush  (1993)
Hush ist eine deutsche Multi-Kulti-Band. Indische Musik zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Keybords verschmelzen mit Tablas, Sitars, Flöten und Didgeridoos. Für mich ist es die Musik zum Entspannen. Das Didgeridoo steht allerdings nicht immer im Vordergrund.
Achtung! Das Cover sieht jetzt anders aus als hier abgebildet.  
 
 

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Andrew Langford
Didgeridoo Tracks

 

Andrew Langford: Didgeridoo Tracks (1994)

Dies ist eine CD, deren Stücke sehr mit Zentralaustralien verbunden sind. Das Didgeridoo steht im Vordergrund wird aber mit verschiedenen Percussion-Instrumenten und Naturgeräuschen (z.B. Kamelen) kombiniert. Die Rhythmen sind sehr einprägsam und nicht immer nur schnell.

Andrew Langford betreibt seit 1986 eine eigene Galerie, die "Original Aboriginal Dreamtime Gallery" in Alice Springs. Mit etwas Glück kann man ihn dort vor seinem Geschäft spielen sehen. 

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Native Ground
One Fine Mama

 

Native Ground: One Fine Mama (1993)

Die Band Native Ground besteht aus den Mitgliedern Gordy Ryan, Al Schackman und Gary Thomas. Sie hatten beim gemeinsamen Jammen festgestellt, dass ihre Musik sehr gut zusammenpasst. Auf diesem Album vereinigen sich das australische Didgeridoo, die afrikanische Djembe-Trommel mit Gitarren und Marimbas zu tollen Songs. Alle Stücke sind sehr erdig und jazzlastig.

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Nomad

Nomad: Nomad (1994)

Neben „Winds of Warning", ist dies mein absolutes Lieblingsalbum, was ich mir immer wieder sehr gerne anhöre. Weltmusik vom Feinsten! Ein Album das in die Beine geht, aber auch zum Zuhören perfekt geeignet ist.

Auf dem Album gibt es Rhythmen und Gesänge aus Arhem Land/Australien, aus dem Senegal/Afrika und von den Indianern Nordamerikas! Das Didgeridoo tritt nie in den Hintergrund und ist immer toll integriert.

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Outback
Dance the Devil away

 

Outback: Dance The Devil Away (1991)

Gründer der Band Outback sind Martin Cradick und Graham Wiggins aus England. Dance The Devil Away ist ihr zweites Album, und sie haben auf ihm Musiker aus drei verschiedenen Kontinenten und Instrumente von fünf Kontinenten zusammengebracht. Die Songs auf diesem Album wurden ursprünglich von Martin Cradick und Graham Wiggins komponiert. Die Versionen auf dem Album sind allerdings erweitert worden, da jeder Musiker seine eigenen Ideen und Interpretationen hinzugefügt hat. Es ist dadurch eine Musik entstanden, die Stile aus der ganzen Welt fusioniert.

Der Mix ist wirklich toll gelungen und es finden sich z.B.  afrikanische, kubanische und orientalische Rhythmen. Die Gitarre harmoniert sehr gut zu den Stücken.

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Winds of Warning

Adam Plack & Johnny (White Ant) Soames: Winds of Warning (1993)

„Winds of Warning“ ist eine Sammlung von Songs die Dank sagen sollen an die Mutter Natur, die Weisheit der Aboriginges und an die australische Landschaft. Die Stücke drücken die Hoffnung aus, dass wir vielleicht wieder mehr zur Natur zurückfinden, und dass alle Kulturen gleich wichtig und gleichberechtigt sind.

Eine CD zum Tanzen, Zuhören, zum Träumen und Meditieren. Viele Songs sind sehr traditionell, aber nicht langweilig. Auf dem Stück „Underground, In the Air, On the Ground“ hört man z.B. sehr schön die verschieden Tierstimmen (wie Emu, Koookaburra, Fliege usw.)

Eine CD, die es sich anzuschaffen lohnt.

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Adrian Ross
Didgeridoo Dreaming

Adrian Ross: Didgeridoo Dreaming (1997)

"Ich denke, daß Didgeridoo Dreaming der Soundtrack eines imaginären, uralten Filmes ist, der sich vor der australischen Landschaft entfaltet - von der Frühzeit bis zur Jetzt-Zeit. Die tiefe Ur-Resonanz des Didgeridoos wurde unterstützt und ergänzt von bewegenden und mitfühlenden Sounds von Flöten, Gitarren, Piano, Oboe, Cello, Percussion und Stimmen meiner musikalischen Freunde. Schließen Sie Ihre Augen und teilen Sie diese Träume mit mir."

Adrian Ross

Dazu gibt es nicht viel hinzuzufügen. Es ist eine CD zum Träumen und relaxen, die man auch mal nebenbei anhören kann. Das Didgeridoo ist voll mit in die Musik integriert und passt sich ihr sehr schön an. Es gibt sowohl instrumentale als auch Stücke mit Gesang.

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Gary Thomas
Didgeridoo - Ancient Sound Of The Future

Gary Thomas: Didgeridoo, Ancient sound of the future (1992)

Ein Album der langen Stücke, das längste ist 11.31 min lang. Alle Songs sind sehr ruhig und meditativ. Keyboards und andere Instrumente sind sehr dezent eingesetzt. Oft gibt es aber nur Didgeridoo pur

Gary Thomas reiste übrigens 16 Jahre durch Australien und lebte lange Zeit mit Aborigines zusammen. Von Stammesältesten wurde er in die Mystik der Taumzeit eingeführt.

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Wirrimbah

Wirrimbah

Auch eine Veröffentlichung der Reihe Inigenous Australia. Hinter dem Projekt Wirrimbah (erhalten) steckt der geniale Ash Dargan, ein Aboriginal vom Larrika Tribe, Northern Territory.

Die CD ist im Gegensatz zu seinen anderen Veröffentlichungen sehr traditionell. Das heißt nicht, dass sie weniger interessant ist. Einige Stücke sind atemberaubend schnell. Oft sind die Songs nur von Clapsticks und traditionellen Gesängen begleitet. Wer also eine traditioneller, aber abwechslungsreiche CD sucht, dem wird sie sehr gefallen.

 
Sämtliche CD-Kritiken stammen aus der Feder von Erik Knäschke, wenn nicht anders angezeigt.

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